Die auf dieser Seite veröffentlichte Haus- und Schulordnung  des Oberstufenzentrums II des Landkreises Spree-Neiße ist am 19.06.2016 von der Schulkonferenz dieser Schule beschlossen worden.

Die Verwendung der männlichen Form beinhaltet selbstverständlich alle Geschlechter.

1. Grundsätze

Die Schulordnung bestimmt im Rahmen des in der Landesverfassung und dem Schulgesetz festgelegten Bildungs- und Erziehungsauftrages die Rechtsbeziehungen zwischen Schule und Schüler, den Ausbildungsbetrieben, den Erziehungsberechtigten sowie den sonstigen Personen, die für die Erfüllung der Schulpflicht verantwortlich sind.
Aus dem Schulverhältnis ergeben sich für alle Beteiligten Rechte und Pflichten. Dies erfordert eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Beteiligten. Jeder verhält sich so, dass erfolgreicher Unterricht möglich ist, die eigene Gesundheit und die von anderen nicht gefährdet wird, fremdes und gemeinsames Eigentum pfleglich behandelt wird und die Würde jedes Einzelnen gewahrt bleibt.
In der Schule übt der Schulleiter, bei Abwesenheit seine Vertretung, das Hausrecht aus.
Das Oberstufenzentrum II des Landkreises Spree - Neiße ist für alle an der Ausbildung Beteiligten auf der Internetseite www.osz2spn.de zu erreichen und ermöglicht damit den Zugang zu wichtigen Informationen.
Diese Haus- und Schulordnung gilt für die Lehrgebäude Haus 1, 2 und 3, die Sporthalle und die zum Oberstufenzentrum gehörenden Außenbereiche.

2. Schulpflicht

Jeder Schüler/Auszubildende ist verpflichtet, regelmäßig und pünktlich am Unterricht und an den sonstigen für verbindlich erklärten Schulveranstaltungen teilzunehmen.

Unterrichts- und Pausenzeiten

Montag bis Freitag       Sonnabend  
Stunde   Unterrichtszeit   Stunde   Unterrichtszeit        Stunde   Unterrichtszeit 
1.   07:30 - 08:15 Uhr   10.   15:25 - 16:10 Uhr       1.     07:30 - 08:15 Uhr
2.   08:15 - 09:00 Uhr   11.   16:15 - 17:00 Uhr       2.     08:15 - 09:00 Uhr
3.   09:20 - 10:05 Uhr   12.   17:00 - 17:45 Uhr       3.     09:10 - 09:55 Uhr
4.   10:05 - 10:50 Uhr   13.   17:45 - 18:30 Uhr       4.     09:55 - 10:40 Uhr
5.   11:00 - 11:45 Uhr   14.   18:40 - 19:25 Uhr       5.     10:50 - 11:35 Uhr
6.   11:45 - 12:30 Uhr   15.   19:25 - 20:10 Uhr       6.     11:35 - 12:20 Uhr
7.   13:00 - 13:45 Uhr   16.   20:15 - 21:00 Uhr       7.     12:40 - 13:25 Uhr
8.   13:45 - 14:30 Uhr   17.   21:00 - 21:45 Uhr       8.     13:25 - 14:10 Uhr
9.   14:40 - 15:25 Uhr                    

Der Unterricht beginnt und schließt pünktlich. Ist ein Lehrer 10 Minuten nach Unterrichtsbeginn noch nicht erschienen, so muss der Klassensprecher oder ein anderer Schüler das Schulbüro informieren.

Sprechzeiten der Schulbüros

Montag bis Donnerstag       Freitag
07:00 - 07:30 Uhr        07:00 - 07:30 Uhr
09:00 - 09:20 Uhr        09:00 - 09:20 Uhr
12:30 - 13:00 Uhr        12:30 - 13:00 Uhr
14:30 - 15:00 Uhr        

 

Krankheit, Fernbleiben und Beurlaubung

Die Bestimmungen der Berufsschulverordnung und der VV Schulbetrieb sind anzuwenden.

Ist ein Schüler/ Auszubildender durch Krankheit oder aus anderen nicht vorhersehbaren und zwingenden Gründen verhindert, am Unterricht teilzunehmen, muss die Schule spätestens am zweiten Fehltag hierüber benachrichtigt werden.

Ab dem vierten unentschuldigten Fehltag von Auszubildenden ist die Ausbildungsstätte darüber durch den Klassenleiter/ Stellvertretenden Klassenleiter zu benachrichtigen.

 Eine Beurlaubung ist insbesondere möglich beim Vorliegen folgender Gründe:

  1. wichtige persönliche Gründe wie Eheschließung, Todesfall, Wohnungswechsel sowie Arztbesuch oder Behördengang, sofern sich dieser nicht in der unterrichtsfreien Zeit durchführen lässt,
  2. die Erfüllung religiöser oder weltanschaulicher Pflichten, wenn die Zugehörigkeit zu der jeweiligen Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft nachgewiesen wird,
  3. die Berufsberatung und die Teilnahme an Informations- und Beratungsveranstaltungen der Hochschulen in Vorbereitung auf die nachfolgende Ausbildung in angemessenem Umfang
  4. der Schulbesuch im Ausland, insbesondere die Teilnahme am Schüleraustausch sowie an Sprachkursen,
  5. Heilkuren und Erholungsreisen, sofern diese ärztlich verordnet sind,
  6. die Teilnahme an Veranstaltungen der schulischen Mitwirkung,
  7. die Teilnahme gewählter Vertreterinnen und Vertreter an Veranstaltungen von Parteien, Organisationen und Verbänden.

Für Beurlaubungen aus den in Punkt 1 bis 7 genannten Gründen bis zu drei Tagen innerhalb eines
Schuljahres die Klassenlehrerin oder Klassenlehrer;
Für Beurlaubungen bis zu vier Wochen innerhalb eines Schuljahres sowie für Beurlaubungen aus
anderen als den in Punkt 1 bis 7 aufgeführten Gründen kann der Schulleiter freistellen/beurlauben.
Sind bei entschuldigten Fehlzeiten Leistungsnachweise zu erbringen, werden sie zu einem vereinbarten Zeitpunkt (Nachschreibetermine in den Abteilungen beachten) nachgeholt. Für die Terminvereinbarung beim Fachlehrer ist der Schüler verantwortlich.

Befreiung vom Sportunterricht:

Jeder Schüler und Auszubildende hat unabhängig von einer Sportbefreiung im Sportunterricht anwesend zu sein. Über die Befreiung von der Teilnahme entscheidet der Abteilungsleiter. Grundlage für die Entscheidung ist ein ärztliches Attest und die Zustimmung des Ausbildungsbetriebes.

Informationspflicht:

  1. Das Ausstellen von Schülerausweisen, Schulbescheinigungen u. ä. kann durch die Schüler und Auszubildenden im Abteilungssekretariat zu den Sprechzeiten geklärt werden.
  2. Jeder ist verpflichtet, Änderungen der Personendaten zu Beginn der folgenden Berufsschulwoche schriftlich dem Klassenleiter oder dem zuständigen Schulbüro zur Kenntnis zu geben.
  3. Jeder Lehrer und Schüler hat eine Informationspflicht bezüglich schulorganisatorischer Änderungen.

3. Ordnung und Sicherheit

  1. Das Betreten der Schule ist nur Schulangehörigen sowie dem in der VV Schulbetrieb beschriebenen Personenkreis gestattet. Besucher und Gäste melden sich im Sekretariat der Schulleitung an. Besichtigungen der Schule sind rechtzeitig anzumelden und bedürfen der Zustimmung der Schulleitung.
  2. Lehrer, Schüler, Auszubildende sind mitverantwortlich für die Sauberkeit in Schulgebäuden, auf den Schulgrundstücken, am Arbeitsplatz und für die sachgerechte Entsorgung des persönlichen Unrats. Am Ende jeder Stunde sorgt der Ordnungsdienst dafür, dass die Tafel gereinigt wird, Lehr- und Lernmittel weggeräumt werden.
  3. Mobiliar, Geräte und Lehrbücher sind schonend zu behandeln, bei fahrlässiger oder vorsätzlicher Beschädigung und Verlust ist Wertersatz zu leisten.
  4. Im gesamten Bereich der Schulgebäude und des Schulgeländes  besteht Rauchverbot.
  5. Das Mitbringen von Waffen, Messern und sonstigen gefährlichen Gegenständen ist verboten. Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern auf dem Schulgelände ist nicht zulässig.
  6. Die Nutzung von Kaffeemaschinen und Wasserkochern in den Klassenräumen ist untersagt. Der Umgang mit offenem Licht ist in den Schulgebäuden grundsätzlich untersagt.
  7. Die Nutzung von Mobilfunkgeräten für private Zwecke im Unterricht ist grundsätzlich untersagt. Das Aufladen von Akkus privater Mobilfunkgeräte ist generell verboten.
  8. Defekte an den Geräten und Mängel in den Klassenräumen meldet der Fachlehrer dem Sicherheitsbeauftragten bzw. dem Hausmeister. Dafür liegen in den zuständigen Schulbüros „Hausmeisterbücher“ aus.
  9. Fahrräder sind gesichert an den dafür vorgesehenen Plätzen abzustellen. Für Krafträder und PKW stehen nur öffentliche Parkplätze zur Verfügung.
  10. Jeder Schüler und Auszubildende ist für die Sicherung seiner persönlichen Geld- und Wertgegenstände verantwortlich.
  11. Das Essen während des Unterrichts ist nicht gestattet.
  12. Die in den Fachkabinetten und im Sportunterricht geltenden Sonderbelehrungen sind einzuhalten.
  13. Das Verhalten bei akuter Gefahr richtet sich nach dem Alarmplan.
  14. Die Aufsichtspflicht der Lehrkräfte regelt ein spezieller Aufsichtsplan.
  15. Extremistisches und gewaltverherrlichendes Gedankengut darf weder in Schrift, Bild oder Ton an der Schule verbreitet werden. Im Internet dürfen keine extremistischen, gewaltverherrlichenden, rassistischen und pornografischen Inhalte aufgerufen werden.
  16. Während der Unterrichtszeit dürfen die Klassenräume nur in Ausnahmefällen mit Zustimmung des Fachlehrers verlassen werden.
  17. Das Betreiben technischer Geräte und Unterrichtsmittel erfolgt nur in Anwesenheit von Lehrkräften und auf deren Weisung.

4. Verhalten bei Unfällen und anderen Schadensfällen

Auf dem direkten Schulweg, bei Schulveranstaltungen und innerhalb des Schulgeländes (einschließlich Wege zu den Sportstätten) sind die Schüler und Auszubildenden gegen Unfälle versichert. Bei Eintritt eines Unfallschadens ist dieser umgehend im Schulbüro zu melden, damit eine Unfallanzeige erstattet werden kann und der Versicherungsschutz gewährleistet ist.

Die Schule haftet nicht für abhanden gekommene Gegenstände.
Beim Verlassen des Schulgeländes während der Unterrichtszeit und der Pausenzeit besteht grundsätzlich kein Versicherungsschutz.
Das Eigentum der Schule ist sorgfältig zu behandeln. Bei vorsätzlicher und grob fahrlässiger Beschädigung ist ggf. Schadenersatz zu leisten. Jede vorsätzliche Sachbeschädigung von Schuleigentum führt zur Anzeige.

Schuleigene Materialien, z. B. Bücher, müssen nach Ablauf der Ausbildung (oder bei vorzeitiger Beendigung) in einem einwandfreien Zustand zurückgegeben oder ersetzt werden.
Fundsachen sind im Sekretariat/Schulbüro abzugeben.

5. Feueralarmordnung

(Grundlage Brandschutzordnung)
Bei Feuer- oder Katastrophenalarm ist das Schulgebäude entsprechend dem Evakuierungsplan zu verlassen und sich auf dem Sammelplatz einzufinden.
Beim Bemerken eines Brandes ist jeder Beschäftigte verpflichtet und berechtigt, die Feuerwehr über ein geeignetes Telefon zu informieren. Der in der Nähe des Brandherdes befindliche Brandmelder ist zu betätigen. Nach der Brandmeldung ist die Schulleitung sofort zu informieren.
Der Brand ist mit Feuerlöschern zu bekämpfen, wobei eine Personengefährdung nicht eintreten darf.
Feuerlöschgeräte befinden sich auf den einzelnen Etagen an den gekennzeichneten Stellen.
Das Alarmsignal in allen Häusern und der Sporthalle ist ein auf- und abschwellender Dauerton.

Das Verlassen des Schulgebäudes hat ohne jede Verzögerung klassenweise unter Führung des Lehrers auf dem kürzesten Wege zu erfolgen. Der Lehrer meldet beim Schulleiter oder dessen Vertreter, welcher Raum des Gebäudes verlassen wurde. Behinderten Personen ist beim Verlassen des Hauses durch den Klassenverband Hilfe zu leisten.
Sammelpunkt ist für das Haus 1 und Haus 2 das Gelände neben dem Wohnheim und vor der Turnhalle.
Sammelpunkt ist für das Haus 3 die Laufbahn der Sportanlage.
Fluchtwege sind beschildert. Verqualmte Treppenhäuser sind als Fluchtwege zu meiden.

Fenster und Türen der Räume sind zu schließen. (Türen jedoch nicht abschließen!)
Ein Aufenthalt auf der Straße ist zu unterlassen, damit Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge nicht
behindert werden.
Alle Lehrer stellen sofort die Vollzähligkeit anhand der Klassenbücher fest. Deshalb haben Schüler, die zurzeit der Alarmauslösung nicht im Klassenzimmer waren, unverzüglich ihre Klasse aufzusuchen.
Auf dem Sammelplatz hat jeder Lehrer für seine Schüler die Aufsicht zu führen und dafür zu sorgen, dass sich keine Schüler von der Gruppe entfernen.

Verletzten ist sofort Hilfe zu leisten. Für den Abtransport in ärztliche Behandlung ist durch die Lehrer unverzüglich Sorge zu tragen.
Den Anweisungen der Feuerwehr sowie der Polizei ist unbedingt Folge zu leisten.
Das Schulgebäude darf erst wieder nach Freigabe durch die Schulleitung betreten werden.
Für jeden Fachraum, jedes Labor und für die Turnhalle gibt es gesonderte Bestimmungen für das Verhalten in diesen Räumen.

6. Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen

Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen dienen der Sicherung des Bildungsauftrages der Schule.
Es gilt die EOMV in der gültigen Fassung.

7. Unparteilichkeit der Schule

Alle am Schulleben beteiligten Personen haben ihre Aufgaben unparteilich wahrzunehmen. Dies schließt die politische Meinungsäußerung des Lehrers im Unterricht nicht aus, erlegt ihm jedoch als Lehrer aller Schüler eine besondere Pflicht zu ausgewogener Darstellung und Zurückhaltung auf.

In Erziehung und Unterricht ist alles zu vermeiden, was die Empfindung Andersdenkender verletzen könnte.
Die Schule wahrt die Freiheit des Gewissens sowie Offenheit und Toleranz gegenüber unterschiedlichen kulturellen, religiösen, weltanschaulichen und politischen Wertvorstellungen, Empfindungen und Überzeugungen. Kein Schüler darf einseitig beeinflusst werden. Kein Schüler darf
wegen der Rasse, Abstammung, Nationalität, Sprache, des Geschlechts, der sexuellen Identität, der sozialen Herkunft oder Stellung, der Behinderung, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung bevorzugt oder benachteiligt werden.

Während der Schulzeit und bei schulischen Veranstaltungen sind Geschäftsabschlüsse mit Dritten untersagt.

Bei Verstoß gegen die Schul- und Hausordnung werden Ordnungsmaßnahmen gem. § 64 des Gesetzes über die Schulen im Land Brandenburg in der gültigen Fassung eingeleitet.

8. Quellen

Die Festlegungen in der Haus- und Schulordnung beziehen sich auf folgende rechtlichen Grundlagen in der aktuell gültigen Fassung:

(1) Verwaltungsvorschriften über die Organisation der Schulen in inneren und äußeren
Schulangelegenheiten (VV Schulbetrieb)
(2) Verordnung über Konfliktschlichtung, Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen (EOMV)
(3) Brandenburgisches Schulgesetz (BbgSchulG)
(4) Verordnung über die Bildungsgänge der Berufsschule (BSV)